.

 

Letztes Feedback

Meta





 

Mittwoch

Mittwoch ist der ruhigste Tag. Die Jugendlichen werden zwischen 8:00 und 9:00 geweckt und haben Zeit zum Frühstücken. Danach sind wieder die Dienste dran die die Jugendlichen zu machen haben. Ich werde dann um 10 von Segundo (der Gruppenleiter für die drei Kleingruppen) in Algodonales abgeholt und wir fahren nach Madrigueras. Segundo ist immer Dienstag, Mittwoch und Donnerstag auf einer der Kleingruppen um zu schauen ob alles funktioniert, Fragen von den Betreuern zu klären, Finanzen zu checken und die Aufgaben die ein Gruppenleiter zu bewältigen hat abzuarbeiten. Ich mache meistens gegen 11 Hausaufgaben mit den Jugendlichen bis ca. 12:00. Danach wird das essen vorbereitet und wieder gegen 14 Uhr gegessen. Danach muss der Küchendienst ran und sonst haben die Jugendlichen Freizeit oder müssen noch Hausaufgaben machen die bis Donnerstag fertig seinem müssen. Ich spiele dann viel mit den Jugendlichen, manchmal draußen manchmal drin oder versuche einfach bei den Jugendlichen zu sein. Wenn man mal einen größeren Ausflug plant, nach Jerez oder sowas dann meistens an diesem Tag oder am Wochenende. Sonst der gewohnte Plan wie ich es schon mal geschrieben habe. Ich werde meistens so zwischen 18:00 und 19:00 nachhause gefahren.

19.11.14 17:11, kommentieren

Dienstag

Für mich beginnt der Dienstag um 9:00 bei einem Jugendlichen zuhause. Dieser Jugendliche befindet sich in Einzelbetreuung und deshalb bei ihm zuhause. Wir machen dann zusammen Hausaufgaben, besprechen die Nebenfächer wie Naturwissenschaft und Gesellschaftslehre und machen Übungen für Rechtschreibung, Englischvokabeln oder ähnliches. Die Jugendlichen auf der Wohngruppe stehen zwischen 8:00 und 9:00 auf haben Zeit zum Frühstücken und sich fertig machen. Um ca. 10 Uhr werden dann zwei Jugendlichen von unserer Stundenhilfe abgeholt und sie fahren nach Algodonales um mich abzuholen. Von dort aus fahren wir in das 20km entfernte Villamartin um in einem großen Mercadona den Wocheneinkauf zu erledigen. Die anderen beiden Jugendlichen können schon Hausaufgaben machen oder ihre Dienste ausführen. Beim Einkaufen sollen die Jugendlichen lernen, nicht immer nur etwas zu kaufen, sondern darauf zu achten, ob wir es für die Gruppe wirklich brauchen und ob es eine günstigere Alternative dafür gibt. Bevor zum Einkaufen gefahren wird, machen der Betreuer und die Stundenhilfe, mit den Jugendlichen einen Essensplan für die Woche. Im Mercadona gehen wir dann durch die einzelnen Reihen und die Jugendlichen bekommen gesagt was wir brauchen und die Jugendlichen müssen es dann besorgen. Die Aufgabe von mir ist in der Zeit darauf zu achten, dass die Jungs auch die Preise vergleichen, keinen Mist anstellen wie alles anzufassen oder ähnliches. Beim Einkaufen haben die Jugendlichen die Möglichkeiten etwas von ihrem Taschengeld zu kaufen. Für die Jugendlichen die nicht beim Einkaufen dabei sind, bringen wir die Sachen mit die sie davor uns gesagt haben. Die beliebtesten Sachen die die Jugendlichen Kaufen sind: Pipas (gesalzene Sonnenblumenkerne noch in der Schale) Cola, aber nur koffeinfrei, Eistee, Schokolade und andere Naschsachen. Danach fahren wir mit dem gesamten Einkauf wieder zur Wohngruppe. Manchmal fahren wir noch in einem der Elektrogeschäfte von Villamartin vorbei, damit die Jungs sich Boxen oder Kopfhörer oder ähnliches kaufen können. Leider ist der Verschleiß von solchen Elektrosachen bei den Jungs extrem hoch, obwohl sie diese Dinge von ihrem Taschengeld kaufen müssen. Wenn wir wieder auf Madrigueras angekommen sind, fängt die Stundenhilfe oder ich an zu Kochen und die Jungs haben Zeit für sich. Wenn ich nicht koche, spiele ich meistens mit den Jungs Schach oder Die Siedler von Cartan. Dann gibt es gegen 14:00 Uhr Mittagessen und einer der Jungs muss danach wieder seinen Küchendienst machen und abspülen. Gegen 15:00 ist dann wieder für eine Stunde Hausaufgabenzeit angesetzt. Langsam etablieren wir das Prinzip nicht nur eine Stunde Hausaufgaben zu machen sondern nach Menge der Arbeit. Das funktioniert mehr oder weniger gut. Meine Aufgabe dabei ist dann wieder die Jugendlichen zu unterstützen und bei Fragen zur Seite zu stehen. Nach den Hausaufgaben haben die Jungs dann bis zum Imbiss Zeit fürs Fernsehen. Um 17:00 gibt es dann Imbiss. Um 17:30 fahren wir dann zusammen nach Montecorto, das ca. 20 km entfernt liegt. Dort treffen sich dann alle Gruppen zum gemeinsamen Fußball spielen. Meistens spielen zwei oder drei Betreuer einschließlich mir mit. Fußball ist für alle Jungs verpflichtend und zählt zur Sportnote am Ende des Schuljahres. Es werden zwei Mannschaften gewählt und dann geht es zwei Halbzeiten, die meistens zeitlich extrem variieren, gegeneinander zu bestehen. Da es verpflichtend ist, sind manche Jugendlichen wenig motiviert, was sich auch im Spielfluss bemerkbar macht. So gibt es Jugendliche die zu Spielbeginn auf einer Position stehen und diese erst wenn zur Halbzeit gepfiffen wird wieder verlassen, egal ob ein Ball auf sie zukommt oder nicht. Eine Aktion die sehr beschreibend dafür war, war so, dass der Torwart den Ball abschlagen wollte und einen dieser besagten Jugendlichen an den Kopf geschossen hat, weil er selbst dabei keinen Schritt zur Seite gemacht hat. Es war halt ein großer Lacher :D dem Jugendlichen ist übrigens nichts passiert. Selbst dabei kam es zu keinerlei Bewegung :P Die Betreuer die mitspielen sind dafür da die Jugendlichen zu motivieren, was, wie eben beschrieben, nicht immer zu 100% funktioniert. Außerdem müssen die Betreuer dafür sorgen, dass es nicht zu brutal abgeht, da manche Jugendlichen die Grenzen des Erlaubten gern mal überschreiten. Erstaunlicherweise habe ich aber das Gefühl, dass es nicht schlimmer zu geht als in manchen Amateur-Fußballvereinen. Nach dem beide Halbzeiten vorbei sind fahren alle Gruppen nochmal zur Tankstelle in Montecorto, hier gibt es für jede Gruppe eine Koffeinfreie Gruppencola und die Jugendlichen können sich hier noch Süßigkeiten und ähnliches kaufen. Nachdem die Cola getrunken ist, werden die Jugendlichen auf ihre Wohngruppen zurückgefahren. Da Algodonales auf dem Weg liegt, werde ich immer auf dem Rückweg raus gelassen. Auf der Wohngruppe wird dann noch geduscht und zu Abendgegessen und danach haben sie wieder Zeit zum Fernsehen und für sich. Um 24:00 ist dann wieder Bettruhe.

19.11.14 17:09, kommentieren

Montag:

Die Jungs stehen um ca. 9:00 Uhr auf frühstücken und machen sich fertig für die Schule, wenn Zeit genug ist, räumen sie auch noch ihr Zimmer auf.

Um 11:00 müssen die Jungs dann in die Schule, dort werden sie hingefahren. Von 11:00 bis 13:30 ist dann Schule. Ich beginne montags meistens um 11 in die Schule. Danach werden wir abgeholt und fahren zurück in die Wohngruppe.

Danach wird schnell vom Betreuer, der Hilfskraft oder mir etwas gekocht und gemeinsam Mittag gegessen. Ein Jugendlicher hat immer Küchendienst und muss danach spülen.

Um ca. 15:30 ist dann die Hausaufgabenstunde. Alle Jugendlichen nehmen ihr Schulzeug und machen die Hausaufgaben. Meine Aufgabe ist es sie zu unterstützen und ihnen die Sachen zu erklären, die sie nicht verstehen. Außerdem muss ich schauen das die Jungs das ganze ordentlich machen und alles was sie auf haben bearbeiten.

Gegen 16:30 haben die Jungs dann Freizeit und können Fernseher schauen. Die Betreuer und ich haben dann Dienstübergabe. Das heißt es ist der Betreuer von der aktuellen Woche da und der Betreuer von der kommenden Woche, die Hilfskraft für die Betreuer ist dabei und der pädagogische Leiter des Projekts sowie der Gruppenleiter der Kleingruppen und ich. In der Dienstübergabe wird besprochen wie die Woche gelaufen ist, welche Entwicklungsfortschritte die Jugendlichen gemacht haben und welche Probleme und Lösungen in der Woche aufgetreten sind. So das der Betreuerwechsel stattfinden kann und dieser so viele Informationen wie möglich über die vergangene Woche hat. Das Ganze ist auf Spanisch und ich komm ziemlich gut mit. Wenn ich Verständnisprobleme habe, frag ich nach und bekomm es nochmal auf Deutsch erklärt. Wenn ich etwas zu sagen habe, mache ich das noch auf Deutsch, hoffe aber irgendwann das auf Spanisch machen zu können. Danach ist der Betreuerwechsel, die zwei Betreuer und ich setzten uns dann nochmal mit den Jungs hin und sagen ihnen was gut gelaufen ist was nicht gut gelaufen ist. Und es wird die kommende Woche besprochen und auf Fragen und Wünsche von den Jungs eingegangen.

Danach geht der eine Betreuer und es gibt Imbiss für die Jungs. Kakao und Kekse oder ein Getränk oder Kuchen je nach dem was da ist. Ist das alles fertig, fahren wir nach Algodonales und die Jungs haben die Möglichkeit mit ihrem Taschengeld Süßigkeiten und solche Sachen zu kaufen. Mein Tag ist meistens dann vorbei und ich bleib dann in Algodonales.

Die Jungs werden wieder zurückgefahren, gehen Duschen und danach ist Abendessen. Nach dem Abendessen ist Zeit für fern zu sehen oder Brettspiele oder Zeit für sich, zum Musik hören und ähnliches. Gegen 22:00 soll jeder Jugendliche in seinem Zimmer sein und ab 24:00 ist dann Bettruhe. Zwischendurch ist dann noch Zeit zum Wäschewaschen und Dienste im Haus machen, wie Wohnzimmer fegen oder ähnliches.

14.10.14 14:27, kommentieren

Ein Tagesplan

Der Tagesablauf sieht ungefähr so aus:

 

- 08:30 - 09:00 Aufstehen und gemeinsames Frühstück

- 09:00 - 10:00 Zimmer aufräumen

- 10:00 - 11:00 Schule oder Ämter und Dienste

- 11:30 - 14:00 Schule oder Arbeit

- 14:00 - 15:00 Gemeinsames Mittagessen

- 15:00 - 17:00 Mittagsruhe und Fernsehzeit

- 17:00 - 18:00 Hausaufgaben

- 18:00 Imbiss

- 18:00 - 20:00 Freizeitangebot und Sport

- 20:00 - 20:30 Duschen - 20:30 Abendessen

- 21:00 Freizeit

- 22:00 Jeder soll im eigenen Zimmer sein

- 24:00 Bettruhe

 

 

Der Tagesablauf variiert, da dieser an verschiedene Aktivitäten angepasst werden muss.

14.10.14 14:21, kommentieren

Schule für die Jugendlichen

Die meisten der Jugendlichen die hier im Projekt sind haben noch keinen Schulabschluss. Diesen können sie aber hier machen. Das Projekt kooperiert mit einer Fernschule aus Wiesbaden und so haben die Jugendlichen die Möglichkeit ein Schulabschluss zu erwerben. Bei den meisten geht es um den Sonderschulabschluss, einige machen auch den Hauptschulabschluss und selten kommt auch mal ein Realschulabschluss herum. Dafür müssen die Jugendlichen dreimal die Woche in die Schule, wo sie vor allem Deutsch, Mathe und Englisch beigebracht bekommen. In der Schule sind 3 Lehrer beschäftigt, die ich in der Zeit, in der meine Gruppe in die Schule ist, unterstütze. Es gibt keine Klassen sondern die einzelnen Gruppen/Häuser kommen getrennt zur Schule bzw. maximal zwei Gruppen kommen zusammen. Dann werden die Jungs nach ihrem ungefähren Bildungstand zusammen unterrichtet. So ergibt sich, dass wenn ich in der Schule bin das ich entweder bei den jüngeren bin oder bei den älteren die nächstes Jahr Prüfungen haben. Hier sind dann meine Aufgaben die Jugendlichen zu unterstützen, ihnen bei Fragen zu helfen und zu schauen das sie nicht zu viel scheiße machen. Die Nebenfächer werden durch Lernpfade vermittelt, dass bedeutet die Jugendlichen bekommen Aufgabenblätter mit Fragen oder ähnlichem und müssen diese dann anhand von Internetrecherche oder durch anschauen eines Films beantworten. Am besten sollte das selbständig auf der Gruppe passieren. Ziel ist es das die Jugendlichen zumindest eine Idee von dem Nebenfach bekommen. Jeden Tag in der Woche müssen die Kids dann zusätzlich noch Hausaufgaben auf der Gruppe machen. Auch in der Zeit bin ich als Ansprechperson und Motivator zur Unterstützung für die Jugendlichen dabei.  Für mich heißt das wieder in Sachen reinarbeiten die ich schon Ewigkeiten nicht mehr gemacht habe… Von Bruchrechnen über Wörtliche Rede und Aufsetzte schreiben hin zu Englisch-Vokabel lernen und  die Zeiten in Englisch wieder auffrischen. Naja wieso sollte es mir besser gehen als den Jungs. :P … Wenn dann noch Zeit bleibt soll ich den Jungs in meiner Gruppe auch noch was über Chemie beibringen auch dafür gibt es ein Lenrpfad den ich abarbeiten soll. Aber das macht wenigstens Spaß, auch wenn ich den Jungs gern paar Experimente zeigen würde. Aber auch die anderen Nebenfächer, wie Biologie, Physik, Geschichte usw. muss ich irgendwann und irgendwie mit den Jungs machen. Im Großen und Ganzen klappt das ganz gut. Aber es kommt auch immer wieder vor das die Jungs gar keinen Bock auf Schule haben und dann fliegen halt mal die Hefte und Stifte durch die Gegend oder ein Blatt wird zerrissen oder man wird angemault und dann heißt es ruhig bleiben und den Jungs klar machen das es um ihren Abschluss geht. Aber manchmal klappt es auch ganz gut und dann macht das Ganze nicht nur mir sondern auch den Jungs Spaß. J Auch hier wird mir in den 8 Monaten nicht langweilig werden. Und vielleicht bleibt ja das ein oder andere auch bei mir nochmal hängen. J

1 Kommentar 20.9.14 18:07, kommentieren

Meine Arbeit

Ich arbeite auf einer Gruppe mit 4 Jugendlichen. Zwei ältere Jugendliche und zwei jüngere Jugendliche. Außerdem arbeiten 2 feste Betreuer auf der Gruppe die jeweils eine Woche durcharbeiten. Zusätzlich gibt es noch eine Person die den Betreuern hilft und 6-8 Stunden täglich unter der Woche mithilft. Die Gruppe ist ca. 15Km von Algodonales entfernt. Meine Arbeitszeiten variieren je nach dem was ansteht aber auch ich arbeite normaler weiße 8 Stunden 5 mal die Woche. Insgesamt gibt es noch 2 weitere  Klein-Gruppen mit a 4 Jugendlichen und von der Art und Weiße so aufgebaut wie meine Gruppe. Außerdem gibt es die Haupt-Gruppe, die Finca, die bis zu 8 Jugendlichen aufnehmen kann und auch von der Betreuerzahl anders aufgebaut ist.  Die Jugendlichen hatten bisher noch Ferien und dementsprechend wurden viele Ausflüge gemacht wie z.B. nach Cádiz an den Strand oder nach Jerez zum Shoppen oder in einen Aquapark oder ähnliches. Dienstags treffen  sich die  Gruppen immer zum Fußballspielen und danach noch gemeinsam eine Cola trinken. Freitags haben die Jugendlichen immer Ausgang nach Ronda, eine Stunde durch die Stadt und eine Stunde im Internetcafé surfen, dann noch gemeinsames Abendessen und zurück auf die Gruppe, natürlich alles unter Aufsicht eines Betreuers. Ab Montag geht dann die Schule wieder los und dann werden nicht mehr ganz so viele Ausflüge gemacht.  Bisher war ich mit den Jungs schon am Strand, im Aquapark, beim Kicken, in Ronda, aber auch auf der Gruppe mit denen Brettspiele spielen und Xbox zoggen und vieles mehr. Außerdem gibt es auf der Gruppe Katzen und ein Hund um die sich die Jugendlichen kümmern müssen, ein Pool den sie sauber machen müssen und ein Garten in dem sie einige verschiedene Gemüsesorten selber anbauen. Im Großen und Ganzen also viel zu tun und zu Erleben für die Jugendlichen und mich.

Näheres könnt ihr auch unter der folgenden Internetadresse erfahren:

Auslandsprojekt Angostura Spanien (KLICK)

 

Ich bin auf der Gruppe „MADRIGUERAS

 

Susi, der Gruppenhund


31.8.14 16:39, kommentieren

Meine Wohnung

Ich wohne nicht weit von der Plaza entfernt und auch in meiner Straße ist das Parken unmöglich, aber in der Nähe findet man immer einen Platz. Bis zur Plaza sind es ca. 2 Minuten Fußweg. Ich Wohne mit noch zwei Kommilitoninnen  zusammen in einer riesigen Wohnung. Jeder hat sein eigenes Zimmer, dann gibt es ein Abstellraum, eine Küche, ein Bad, ein Wohn und Esszimmer, ein Patio (ein Innenhof) und eine Waschküche. Der Herd wird mit Gas betrieben. Genauso wie die Warmwasser Therme. Klopapier muss in den Mülleimer, aber man gewöhnt sich ja an alles. :P Außerdem haben wir noch kleine Mitbewohner, zum einen Ameisen ohne Ende und im Bad und Küche laufen dir nachts ab und zu mal eine oder zwei Cucarachas (Kakerlake) über den Weg. Dann beginnt das große Jagen. :P Aber auch daran gewöhnt man sich. Wäsche wenn sie gewaschen ist hängt man in den Patio und diese ist dann nach ca. 60 Minuten trocken und kann abgehängt werden. In meinem Zimmer steht ein großes Ikea Bett, zwei Schränke von Ikea ein Regal von Ikea, dass ich auch als Schreibtisch nutze und ein Nachtisch übrigens auch von Ikea. :P Man kann schon sagen, dass man hier 8 Monate leben kann. J Wenn ihr noch Fragen habt, fragt. Bilder wird’s hierzu leider keine geben, aber ich habe Keine Lust, dass Bilder von meiner Wohnung quasi frei im Internet rumgeistern. Auch meine Adresse könnt ihr entweder bei meiner Mama erfragen oder mir ne Mail schreiben

31.8.14 16:38, kommentieren

Umgebung

Algodonales liegt wie schon im vorherigen Blog erwähnt in den Bergen in der Sierra Grazalema. Also ganz in der Nähe von Grazalema  selbst. Ein anderer Nachbarort ist Zahara beide Orte zählen wie Algodonales zu den Weißen Städten in Andalusien. Diese Städtchen liegen um einen riesigen See herum verteilt in dem man wunderbar schwimmen kann.  Ca. 30 Km entfernt liegt Ronda, dass laut Reiseführer die Älteste Stierkampfarena in Spanien besitzt. Ronda ist eher touristisch geprägt, aber auch eine wunderschöne Stadt, die durch eine Schlucht getrennt ist. Die nächsten großen Städte sind in die eine Richtung Málaga, welche ca. 100km entfernt liegt und in die andere Richtung Jerez und Cádiz, die einmal 70km und einmal 90km entfernt liegen. Sevilla ist auch in der Nähe und liegt ca.120km entfernt. Die Gegend und Landschaft ist hier einfach wundervoll und es lohnt sich einfach viele Touren zu machen um sich die Gegend anzuschauen.

 


3 Kommentare 31.8.14 16:37, kommentieren

Algodonales

Algodonales ist eine kleine Stadt in den Bergen in der Provinz Cádiz, ganz in der Nähe zur nächsten Provinz Málaga. Die Umgebung hier ist Bergland und gehört zur Sierra Grazalema. Algodonales gehört zu den Weißen Städten wie sie hier unten in Andalusien üblich sind. Die Häuser sind zum größten Teil Weiß.

 


 

In Algo gibt es ca. 5000 Einwohner und ist demensprechend mit kleineren Supermärkten, Bäckereien, Metzgereien, Fischgeschäften, Gemüseläden und jede Menge Bars und Pubs ausgestattet. Um die Plaza herum, in Deutschland wäre es quasi der Marktplatz, ist neben der Kirche auch eine Vielzahl der Bars untergebracht. Die Straßen von Algo sind schmal und eng. Parken geht nicht in jeder Straße und so muss man manchmal ganz schön weit laufen um zu seinem Auto zu kommen. :P Das Leben hier ist so wie man es aus Erzählungen über Spanien kennt. Frühestens ab 9 sind hier Menschen auf der Straße zu sehen, so ab diesem Zeitpunkt haben auch erst die ersten Läden auf. Das Ganze geht dann ca. bis 15 Uhr. Bis dahin ist Zeit Einkäufe zu machen mit den Menschen auf der Plaza zu reden und  so ab 14 Uhr dann frühestens Mittagessen entweder zuhause oder in einer der Bars. Hier tendenziell eher in den Bars habe ich das Gefühl. Von spätestens 16 Uhr bis ca. 18 Uhr begegnet man nur selten jemand auf der Straße, denn da ist SIESTA! Da haben keine Läden offen und in den Bars ist auch so gut wie niemand zu sehen. Aber um diese Zeit ist es auch so heiß, dass es echt nicht anders vorstellbar wäre. Ab 18 Uhr kommen dann die ersten Einwohner wieder auf die Straßen. Die ersten Läden machen wieder auf und haben dann bis ca. 21 Uhr geöffnet. Ab 21 Uhr fängt sich dann langsam an  die Plaza zu füllen und die ersten einheimischen gehen wieder in die Bar. So ab 22 Uhr wird dann gegessen. Davor wird erzählt  und getrunken und eventuell Kleinigkeiten gegessen. Das dann bis ca. 24 oder 1 Uhr unter der Woche und open End unter der Woche. Auf der Plaza ist dann auch die Hölle los Kindergruppen spielen zusammen auf der Plaza Fußball oder fangen, ältere Leute sitzen schwatzend auf den Bänken und erzählen und auch das ist bis mindestens 24 Uhr. Von ganz Jung im Kinderwagen, bis ganz Alt mit Geh-Hilfe ist alles vertreten und das jeden Abend! Und am nächsten Tag geht das ganze Spektakel von vorne los. 

31.8.14 16:36, kommentieren

Tag 7 Algodonales

Tag 7 Algodonales

Ein letztes Mal Autofahren bis zu meiner neuen Heimat für 8 Monate. 200km waren noch zurückzulegen und auch diese gingen problemlos vorbei. Angekommen in Algodonales  ein hübsches Dörfchen in der Nähe von Ronda, haben wir uns erstmal in der Bar „La Bodeguita“ niedergelassen und uns erfrischt. Nach längeren Versuchen  und durch Hilfe des Barbesitzers haben wir den Mann erreicht der mir die Wohnung zeigen sollte die ich mit meinen Kommilitoninnen für 8 Monate bewohne. Der Wahnsinn … die Wohnung ist riesig. Da kann ich 8 Monate leben!!!  Inzwischen habe ich mein Zimmer bezogen und etwas heimischer Eingerichtet. Das Dorf/Städtchen Algodonales ist super schön Die Kirche an der Plaza viele kleine Lädchen und Supermärkte und ganz hilfsbereite und liebenswerte Bewohner J 

Die Ersten Tage in Algodonales Folgen in Kürze J

13.8.14 22:36, kommentieren